Ebenso groß wie die geographischen und kulturellen Unterschiede Argentiniens sind die sprachlichen. Während im Norden Argentiniens in den Provinzen noch Quichua (Variante des Quechua der peruanischen Inkas) gesprochen wird, wird in der Hauptstadt Buenos Aires Castellano, Spanisch, gesprochen. Die Einwohner von Buenos Aires haben meist europäische Vorfahren. Aber die indianischen Wurzeln sind ein wesentlicher Bestandteil der argentinischen Kultur und so ist auch heute noch in vielen Provinzen das Guaraní verbreitet.
Auch wenn Spanisch die offizielle Landessprache ist, sollte bei der Suche nach einem Praktikum berücksichtigt werden, dass man unter Umständen eben nicht nur mit der spanischen Sprache in Berührung kommt. Wer bereits Spanischkenntnisse besitzt und diese einsetzen will, sollte dementsprechend vielleicht eher ein Praktikum in Buenos Aires antreten als eines in der weniger besiedelten Provinz.
Empfehlenswert ist es einen Sprachkurs neben dem Praktikum zu absolvieren. Sollte keine Vermittlungsfirma eine Sprachschule buchen, kann dies problemlos vor Ort geschehen. In den letzten Jahren sind zahlreiche Sprachschulen neu gegründet worden. Hier sei Vorsicht geboten, denn nicht jede Sprachschule ist auch wirklich als Geschäft registriert. Und letztlich erkennt man die Professionalität einer Sprachschule auch an ihrer Urkunde.
Im Normalfall enthält jedes Praktikumsangebot genaue Angaben darüber, welche Sprachkenntnisse vom Praktikanten erwartet werden.