Über das Klima Argentiniens lässt sich so gut wie keine genaue Aussage treffen. Höchst- und Mindesttemperaturen sind überall im Land verschieden.
Durch seine Größe und die lange Nord-Süd Linie sind die klimatischen Bedingungen Argentiniens sehr vielseitig.
Im Westen, an der Landesgrenze zu Chile die Anden, im Norden die heiße Savanne, im Osten das Hügelland, im Süden die Geröllwüsten und im Kernraum die Pampas: überall im Land sind die geologischen und geographischen Gegebenheiten anders und beeinflussen das Klima.
Im Westen sind die Anden teils sehr trocken (Norden) teils sehr schneereich (Süden), im Nordosten herrscht tropisches, im Süden raues Klima mit starken Winden und in den Pampas ist das Wetter meist mild. Argentinien hat alles zu bieten.
Besonders Sprachschüler, die planen nach dem Sprachaufenthalt noch eine Rundreise zu machen, sollten deshalb an alle Arten von Kleidung denken.
Im Allgemeinen lässt sich aber grob zwischen dem sehr trockenen Nordwesten und dem feuchten, fast subtropischen Nordosten unterscheiden, ähnlich funktioniert es mit der Unterscheidung im Süden.
Auch Klimaschwankungen in den einzelnen Gebieten sind in Argentinien nicht ausgeschlossen. Einziger Ort, der meist sehr konstantes Klima aufweist, ist Feuerland.
Die Mindesttemperaturen schwanken zwischen 5-6°C in den unseren Sommermonaten und 17°C in den Wintermonaten hierzulande. Mit den Höchsttemperaturen verhält es sich ähnlich zwischen 14°C und 30°C, ist alles drin.
Im Landesdurchschnitt ist die Feuchtigkeit sehr hoch. Sie liegt zwischen 70 ( Oktober – März ) und 86 % ( April – September ). Die Regentage liegen durch die Unterschiedlichkeit der Regionen im Durchschnitt das ganze Jahr über bei sieben bis höchstens neun Tagen monatlich.