Argentinien, das zweit größte Land Südamerikas grenzt im Westen an Chile, im Norden und Osten an Uruguay, Paraguay, Brasilien und Bolivien, wobei das gesamte westliche Grenzgebiet von den Anden eingenommen wird. Zum Staatsgebiet gehören außerdem Teile der Inselwelt des Feuerlandes. Zwar werden die Falklandinseln von Argentinien beansprucht, stehen aber unter britischer Verwaltung.
Das Land wird in vier geographische Regionen unterteilt: die Wald –und Sumpfgebiete des Gran Chaco, die Anden, die Pampas und Patagonien sowie im südlichsten Teil das Feuerland. Aufgrund der großen Nord-Südausdehnung gibt es verschiedene Klimazonen, die von großer Hitze im Norden, über angenehmes Klima in der Pampa bis hin zu arktischer Kälte im Süden reichen.
Der Norden Argentiniens wird vom Gran Chaco, einer heißen Trockensavanne eingenommen. Dort erstreckt sich das Hügelland der Provinz Misiones, wo sich außerdem die Wasserfälle von Iguazú befinden.
Weiter südlich befindet sich die Hauptstadt Buenos Aires, die das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum Argentiniens darstellt und etwa ein Drittel der Einwohner des Landes leben.
Im Westen und Süden von Buenos Aires dehnen sich die Pampas aus, wo der größte Teil der Agrarprodukte des Landes erzeug werden. Auf den großen Weidenflächen werden die Rinder gezüchtet, dessen Fleisch zu den Hauptexportgütern des Landes zählen.
Patagonien liegt im Süden des Landes und wird von sehr starken Winden und rauem Klima geprägt. Dieses Gebiet ist sehr dünn besiedelt. Mit 105 m unter dem Meeresspiegel ist der tiefste Punkt des gesamten amerikanischen Kontinents die Laguna del Carbón.